Ein Blick hinter die Kulissen im Krankenhaus St. Elisabeth in Damme
Am 30.09.26 hatten die Lernenden des 9. und 10. Jahrgangs der Hauptschule Damme die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeitsabläufe des Krankenhauses St. Elisabeth in Damme zu erhalten.
Die Mitarbeitenden und Fachkräfte des Krankenhauses boten dazu ein abwechslungsreiches und praxisnahes Programm: In Kleingruppen wurden die Lernenden durch verschiedene Stationen des Krankenhauses geführt und haben dabei einen fiktiven Patienten begleitet. Daraus ergaben sich interessante und nützliche Einblicke in den Krankenhausalltag: Was geschieht mit Patienten, die über die Notaufnahme eingeliefert werden? Welche Abläufe sind nötig, um Krankheiten wie Diabetes, Blinddarmentzündungen oder Brüche zu diagnostizieren? Wie sieht die weitere Behandlung aus und welche Aufgaben fallen in die unterschiedlichen Fachbereiche? Als besonders beeindruckend beschrieben die Lernenden den Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Hauses, der in der Regel Notfällen vorbehalten ist.
Die Aufteilung in Kleingruppen bot die Möglichkeit, sich mit den Themen intensiv auseinanderzusetzen und dem Fachpersonal Fragen bezüglich verschiedener Behandlungsmöglichkeiten, Arbeitszeiten und Praktika- sowie Ausbildungsangeboten zu stellen.
Im Anschluss haben sich die Lernenden in der Scheune Leiber in Damme an elf verschiedenen Stationen über unterschiedliche Krankheitsbilder informiert. Dazu erhielten sie eine Stempelkarte, die zum Abschluss der Veranstaltung noch zu Preisen führen sollte.
Die Lernenden erhielten Gelegenheit, praktisch auszuprobieren, wie es sich anfühlt an krankheitsbedingten Einschränkungen zu leiden: Brillen zeigten, wie es ist, an Grünem oder Grauem Star erkrankt zu sein und eine Vibrationsmanschette um den Arm simulierte das Leben mit einem Tremor. Außerdem bekamen die Lernenden Einblicke in einen Rettungswagen der Malteser und konnten hautnah miterleben, wie sie in einer Notfallsituation Erste Hilfe leisten können. Als Highlight beschrieben die Lernenden die Bestimmung der eigenen Blutgruppe sowie das Nähen von Wunden mit professionellem Besteck an einer Bananenschale, die als Hautersatz herhielt.
Zu guter Letzt gab es für eine volle Stempelkarte Preise, bei denen die Lernenden ordentlich abgeräumt haben: So konnten sie sich beispielsweise über Socken und Imbissgutscheine freuen.
Das Fazit der Lernenden fiel eindeutig aus: Alle Daumen hoch für die Organisation, das Fachpersonal, die praxisnahen Angebote und die Vielzahl der informativen Stände.
Patrick Meider-Burdorf






